Die durch Mykotoxine verursachten Probleme nehmen aufgrund des Klimawandels zu. Mykotoxine können in verschiedenen Stadien gebildet werden, z. B. auf dem Feld, bei der Ernte und bei der Lagerung. Der Klimawandel führt zu einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen. Höhere Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit erhöhen das Risiko von Schimmelpilzwachstum und Mykotoxinbildung. Das bedeutet, dass die Überwachung von Mykotoxinen wichtiger wird. Mykotoxinbedingte Probleme treten häufig bei Geflügel und Schweinen auf, werden aber zunehmend auch bei Rindern zum Problem.

Bei Rindern spielen verschiedene Mykotoxine eine Rolle. Für Aflatoxine im Rinderfutter gelten strenge Konzentrationsgrenzen, da die Aflatoxin-Metaboliten in die Milch ausgeschieden werden. DON im Rinderfutter kann die flüchtigen Fettsäuren im Pansen reduzieren, die Mikrobenpopulation verringern, die Milchproduktion senken und das Auftreten von Entzündungen erhöhen. Höhere Konzentrationen von DON können zu Lahmheit und Mastitis führen. ZEA kann bei Rindern hormonelle Probleme verursachen, die beispielsweise zu Follikelzysten führen. Auch weniger bekannte Mykotoxine können für Milchkühe problematisch sein. Fumitremorgin, Gliotoxin und Mycophenolsäure können unter anderem Mastitis und Lungenentzündung auslösen. Gliotoxin unterdrückt auch das Immunsystem. Obwohl die Probleme, die durch die Exposition gegenüber niedrigen Mykotoxingehalten verursacht werden, oft weniger sichtbar sind, können auch niedrige Mykotoxingehalte für die Tiere schädlich sein und die Immunfunktion und Produktion der Tiere beeinträchtigen. Die nachteiligen Auswirkungen von Mykotoxinen werden oft erst einige Wochen oder Monate nach der Fütterung von Tieren mit kontaminierten Futtermitteln sichtbar.

Die negativen Auswirkungen hängen von der Art des Mykotoxins, der Exposition gegenüber dem Mykotoxin sowie von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand der Kuh ab. Verschiedene Mykotoxine können sich gegenseitig synergistisch verstärken. Mykotoxine haben oft größere Auswirkungen auf hochleistende Kühe. In der Vergangenheit waren Mykotoxin-Infektionen oft anhand klinischer Symptome eindeutig zu erkennen.

Tox-Aid® wurde speziell zur Bekämpfung von Mykotoxinen entwickelt. Es findet Anwendung bei Rindern, Schweinen und Geflügel. Tox-Aid® enthält inaktivierte Hefe, Tonmineralien und eine spezielle Kräutermischung. Die Tonmineralien binden die Mykotoxine und die inaktivierte Hefe produziert Enzyme, die die Mykotoxine deaktivieren und unschädlich machen. Die natürlichen Kräuter unterstützen die Leber des Tieres. So schützt Tox-Aid® das Tier vor den negativen Auswirkungen der Mykotoxine.

Wir sehen in der Praxis gute Ergebnisse beim Einsatz von Tox-Aid® bei Rindern. Bitte wenden Sie sich an das E.F.S.-Team, wenn Sie Fragen zu Mykotoxinen haben.