Die Erntesaison ist nach einem guten Start Ende Juli immer noch in vollem Gange. Nach einem mauen Sommer (auf den bereits eine extreme Hitzewelle folgte) und einem trockenen Frühjahr waren die Ernteprognosen nur noch positiv.

Der International Grains Council (IGC) erwartet für 2020/2021 eine Gesamtgetreideernte von 2225 Millionen Tonnen aufgrund geringerer Erträge in den USA, Russland und der EU. Es wird erwartet, dass der menschliche Verzehr stabil bleibt und die Nachfrage aus dem Mischfuttersektor wahrscheinlich geringer sein wird. Dies wird nicht zu Engpässen auf dem Weltmarkt führen.

Die Weizennotierungen verzeichneten bis Juli wegen globaler Unsicherheiten zunächst einen Aufwärtstrend und fielen dann um mehr als 20 € pro 100 kg. Die Preise scheinen sich mit einem leichten Anstieg Anfang August etwas zu erholen, aber sagen sie etwas über die Qualität und Quantität der Ernten aus? Oder sind es Reaktionen auf die aktuelle Krise?

Mykotoxine

Verschiedene Quellen berichteten Anfang August über ein erhöhtes DON-Risiko bei Mais und Weizen mit Gehalten über 150 ppb in Europa. Außerdem besteht bei Mais ein erhöhtes Risiko auf die Mykotoxine FUM und ZEA. Diese Prognose fußt auf Wetterbedingungen und Vorhersagen im August. Die Mykotoxinwerte werden im Winterweizen aufgrund der kalten und feuchten Witterungsbedingungen Ende Juli höher sein als im Sommerweizen. Darüber hinaus ist die richtige Lagerung sehr wichtig, um die Bildung von Mykotoxinen aufzuhalten. Bei einem zu hohen Feuchtigkeitsgehalt und einer hohen Temperatur können sich Lagerpilze bilden und der Mykotoxingehalt im Getreide steigt.

Die Bedeutung der Prävention und der Bekämpfung von Mykotoxinen

Mykotoxine sind toxische Stoffwechselprodukte von Pilzen, es gibt mehr als 400 verschiedene Mykotoxine, und sie sind in größeren Mengen oder bestimmten Kombinationen schädlich für Tiere.

So ist beispielsweise bekannt, dass ZEA bereits in geringen Mengen die Fruchtbarkeit beeinflussen kann, dass Ochratoxin häufig Leber- und Nierennekrosen verursacht und dass eine kontinuierliche Überwachung von Aflatoxin B1 bei Milchvieh aufgrund der Karzinogenität dieses Mykotoxins durchgeführt wird.

Es ist nicht möglich, Pflanzen anzubauen, die zu 100 % frei von Mykotoxinen sind, weil dies von vielen externen Faktoren wie Wetter- und Erntebedingungen beeinflusst wird. Durch die vielen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit ist es wichtig, Tiere und damit Menschen vor den schädlichen Wirkungen von Mykotoxinen zu schützen. Dafür hat E.F.S. das Produkt Tox-Aid entwickelt. Tox-Aid verfügt über eine dreistufige Wirkung, wobei Mykotoxine durch eine enzymatische Wirkung deaktiviert werden. Außerdem werden die Mykotoxine durch verschiedene Tonmineralien gebunden und die Leber und Widerstandskraft des Tieres wird durch eine besondere Kräutermischung gestärkt.

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